Magenband
Das Magenband ist eine Behandlungsmethode bei Fettsucht oder Übergewicht, das mit alternativen Behandlungen oder Diäten nichtmehr behandelbar ist. Das Magenband ist eines der letzen Mittel, das Gewicht zu reduzieren, wenn alle anderen Maßnahmen fehlgeschlagen sind. Ab wann ein Magenband eingesetzt wird, kann über den BMI (Body-Maß-Index) errechnen. Im Normalfall wird ein Magenband ab einem BMI zwischen 35 - 40 eingesetzt.
Das Magenband verringert den Magendurchmesser, dadurch ist es möglich, einen dauerhaften Gewichtsverlust herbeizuführen. Mittels einer Operation wird ein Silikonband um den Magen gelegt, durch das Auffüllen des Bandes durch Flüssigkeit wird der Magendurchmesser verringert.
Ein Magenband verhilft , nach der Operation, zu einer Gewichtsreduktion von bis zu 15 % und mehr, die Lebensqualität verbessert sich erheblich, außerdem reduziert sich das Auftreten von Depressionen.
Vorrangige Aufgabe des Magenbandes ist es, die tägliche Nahrungsaufnahme einzuschränken und so den gewünschten Gewichtsverlust herbeizuführen. Der Magen wird von dem Magenband im oberen Drittel eingeengt, sodass ein Magen mit nur ca. 30 ml Fassungsvermögen entsteht. Bei fester Nahrungsaufnahme füllt sich dieser Magen zuerst, sodass ein Sättigungsgefühl auftritt. Patienten, denen ein Magenband eingesetzt wurde, können nur noch in begrenzen Mengen essen, bis der kleine, neu entstandene Magen, gefüllt ist. Sofern sie darüber hinaus mehr essen, müssen sie sich erbrechen.
Das Magenband trägt zwar dazu bei, das Gewicht zu verringern und auch die Nahrungsaufnahme besser zu kontrollieren, allerdings wirkt es nicht gegen übermäßigen Genuss von Süßigkeiten und süßen Getränken wie Cola, Schokolade, Chips usw. Diese Nahrungsmittel können ungehindert durch das Magenband hindurchrutschen. Sollte Übergewicht aufgrund dieser Nahrungsmittel bestehen, kann ein Magenband nicht helfen.
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